|
2010
Weihnachtsfeier 2010 05.12.2010
ZAm Sonntag Nachmittag trafen sich die Eggäsli im Vereinsheim der Landfrauen zur Weihnachtsfeier. Der Nikolaus und sein Knecht Rupprecht besuchten die Eggäsli und zeigten sich erstaunt über den Liedvortrag der anwesenden Kinder. Mit so einem Text über Geister und Kleister hat er sicherlich nicht gerechnet.
Bilder der Weihnachtsfeier 2010
11.11.2010
Nachdem an der Generalversammlung in diesem Jahr ein neuer Narrenvater gewählt worden war, schlug schon kurz danach die Stunde seines ersten offiziellen Einsatzes.
Zur Fasnetseröffnung 2010 - 2011 durfte unser Narrenvater gleich 4 neue Mitglieder in die Zunft aufnehmen. Beim segnen der neuen Mitglieder wurde er tatkräftig von Petrus unterstütz, so dass alle Anwesenden mir reichlich Wasser von oben gesegnet wurden.
Nach der Aufnahmezeremonie ging es dann in die Garage von Gertrud und Berthold um die Ehrungen im Trockenen vorzunehmen. Dieses Jahr wurden 3 Mitglieder für 5 Jahre Vereinszugehörigkeit mit dem grossen Eggäsli Orden ausgezeichnet. Sie wurden von Stefan ausgezeichnet.
Die Ehrung von Fridolin für 22 Jahre Vereinszugehörigkeit und die entsprechende Laudatio hielt jedoch der 1. Vorstand und “Altnarrenvater” Manfred, denn diese Ehrung sollte eigentlich schon an der Generalversammlung stattfinden, was aber hier nachgeholt werden musste.
Einzelne böse Stimmen behaupteten sogar im Hintergrund: “Er kann es noch nicht lassen.”
Im Anschluss ging es dann wie gewohnt in den Galli.
Bilder vom 11.11.2010
Generalversammlung 06.11.2010
Unsere Generalversammlung fand dieses Jahr im Restaurant “Galli” Kranz satt.
Zuerst liess unser Vorstand Manfred der 1. vom Homberg das Jahr Revue passieren, bevor unser Kassenwart Bernd die aktuellen Zahlen des Vereines präsentierte. Die Schriftführerin Tanja ging auf alle Begebenheiten des Jahres nochmals im Detail ein, bevor die Kassenprüfer den letzten Bericht des Tages verlasen. Alle Berichte wurden je durch Applaus verdankt und der Vorstand einstimmig entlastet.
Das Kapitel Neuwahlen brachte ein paar Aenderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes:
War bisher Mani in Personalunion Vorstand und Narrenvater, konnte in diesem Jahr Stefan Schmid ins Amt des Narrenvaters berufen werden. Diese Wahl erfolgte einstimmig. Im Anschluss an die Wahl überreichte Mani Stefan offiziell die “Narrenvaterglocke” und den Eimer zur Taufe der neuen Mitglieder, welche er bereits in wenigen Tage zum ersten Mal zum Einsatz bringen wird.
Als Nachfolger im Amt des Beisitzers wurde Florian Meister gewählt, denn sein Vorgänger Stefan hatte ja “Karriere” gemacht, wie der Wahlleiter betonte. Ausserdem wurde Bruno Spiess neu in den Vorstand gewählt als Archivar und Betreuer der Homepage.
Nach seiner Wahl zum Narrenvater wurde Stefan Schmid auch in den Zunftrat gewählt.
Im ganzen duften auch 3 Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt werden. Jeweils 22 Jahre im Verein sind Vera und Willi Art, welche beide mit einer Urkunde geehrt wurden, Auf 33 Jahre Mitgliedschaft darf Ferdi Hettich zurückblicken. Er wurde mit einer Eggäsli Maske geehrt.
Die Mitglieder mit 5 Jahren werden am 11.11. am Narrenbrunnen geehrt werden.
Mit einem Ausblick auf die kommende Saison und einem Aufruf an mögliche Ausrichter der Nudelsuppe vom kommenden Fasnet Dienstag wurde der offizielle Teil der Versammlung geschlossen.
Für die Nudelsuppe gilt wie immer, wer sich zuerst bei Mani anmeldet erhält den Zuschlag!
Bilder von der Generalversammlung
Grosserfolg am Fasnetfunken 21.02.2010
Ob es alleine an der Tatsache gelegen hat das die Eggäsli-Zunft in diesem Jahr die Tradition des Scheibenschlagens wieder aufleben liess, oder ob auch das schöne Wetter seinen Teil dazu beitrug lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen.
Auf jeden Fall waren bereits die ersten Gäste auf dem Bielwasen eingetroffen und warteten auf die versprochene Grillwurst als die Eggäsli mit Sack und Pack um 14:00 Uhr ankamen. Da schon eine Vorausdelegation auf dem Bielwasen war und ein erstes Feuer im Grill entfacht hatte, mussten diese aber nicht allzulange auf ihr Essen warten. Da Robert Tritschler erst am Vortag seine Fahrzeuge frisch gereinigt hatte, wollte er sich zuerst ein wenig Bitten lassen. Natürlich half er dann mit grossem Einsatz und, wie gesagt, blitzblank sauberem Traktor sofort aus und räumte den Weg zum Bielwasen und einige Parkplätze vom Schnee frei.
Es trafen immer mehr Gäste ein und sahen wie die verschiedenen Wagenladung für den Fasnetfunken abgeladen wurden. Dabei wurden Sie mit Grillwürsten, Kuchen, Kaffee, Glühwein und allerlei anderen Getränken versorgt.
Während dieser Zeit meinte Robert das die Schneebar der Feuerwehr doch ganz gut dazu passen würde. Als ein Man der Tat überlegte er nicht lange, sondern fuhr zurück ins Dorf um kam wenig später mit der Schneebar der Feuerwehr zurück. Kaum war sie aufgestellt, wurde sie gleich zum Mittelpunkt des Geschehens. Der Feuerwehrkommandant wollte den Narrenvater dann in Verhandlungen über eine Ablösesumme verwickeln, welche dieser aber geschickt mit dem Hinweis auf die anfallenden Entsorgungsgebühren konterte.
Nach dem Eindunkeln trafen immer mehr Gäste ein und gegen 19:00 Uhr wurde der Fasnetfunken entzündet. Vor dem Hintergrund des lodernden Feuers erklärte der Narrenvater Manfred der 1. vom Homberg den alten Brauch. Bis zur Errichtung der heutigen Antennenanlage auf dem Hardbuck wurde dort der Fasnetfunken abgebrannt. Noch weiter zurück geht der Brauch des Scheibenschlagens. Das letzte Mal wurde vor dem 2. Weltkrieg vom Hardbuck für jeden Monat im Jahr eine brennende Holzscheiben ins Tal hinunter geschlagen, eine jede begleitet von einem guten Wusch. Einzelne Anwesende konnten sich noch gut daran erinnern wie sie als junge Kinder diesem Spektakel damals beiwohnten.
Die erste Scheiben widersetzten sich den Versuchen des Zunftrates diese zum fliegen zu bringen, so das der Spruch: “Und fliegt sie nicht, so gilt sie nicht.” öfter zu hören war als geplant. Nachdem aber die Scheibe für den Februar geflogen war, war der Knoten geplatzt und die Scheiben flogen für jeden Monat ins Tal. Als alle zwölf Monate vorüber waren, durften sich die Anwesenden selber im Scheibenschlagen versuchen, und so manch einer der sich bei den Startschwierigkeiten zu einem Kommentar hatte hinreissen lassen, musste feststellen das die ganze Sache nicht ganz so einfach war wie es aussah.
Hier noch die guten Wünsche des Narrenvereines Eggäsli Zunft Fützen für das neue Jahr:
Bilder vom Fasnetfunken Nach oben
- Februar:
Die Generalversammlung der Feuerwehr findet im Februar statt. Die Schiebe fliegt, dass alles in dere Versammlung goht glatt.
- März:
Die Katholiken, die wählet im März, Schiebe flieg jetzt himmelwärts, damit alles klappt bie dere Aktion und de Gwählte a guti Hand bei ihre Funktion.
- April:
De Sportverein spielt im April Theater, Schiebe flieg ganz wiet, dass es wieder en Erfolg giet.
- Mai:
Ab Mai 2010 ist in Fützen ein Hochzeitsjahr, Schiebe flieg schön hoch und weit, damit die Paare hond ihr Lebe lang mitnand e freud.
- Juni:
Im Juni sind uf em Sportplatz Vereinstage, Schiebe flieg damit für de Vorstand des Fest nit wird zur Plage.
- Juli:
Irgendwann im Juli findet de Dorfhock vo de Musik statt, Schiebe flieg wieht bergab, dass es diesmol mit dem Wetter schnell mol klappt.
- August:
Für den August tu ich mir’s erlaube und für mi Tochter jetzt den Wunsch tu raube, Schiebe flieg im Tal vogege, bring de Sarah und im Andreas für ihre Ehe Gottes Sege.
- September:
Im September ist im Terminkalender nix zum Finde, drum Schiebe flieg so wild und schön, dass die Bevölkerung von Fützen dich kann sehn, bring ihr Glück, Gesundheit und vieles mehr, damits alle guet goht, was will mer mehr.
- Oktober:
Die Kilbig feiert de Musikverein im Oktober jedes Johr, drum Schiebe flieg diesmol richtig fett, damit die Veranstaltung viele Gäste hät.
- Jetzt lond mer für de Oktober noch eine 2. Scheibe fliegen:
Im Oktober hät de Narrenverein si Generalversammlung. Schiebe flieg wie vorruckt, damit sich alli Narre bi de Eggäsli spannet vor de Karre.
- November:
De Musikverein hät im November si Konzert, Schiebe flieg mit viel Musik und Tamtam, damit sie für die Bsucher wieder hond a schönes Programm.
- Dezember:
Im Vereinsheim der Landfrauen findet im Dezember ihre Adventsfeier statt, drum Schiebe flieg sauber und glatt, lass sie singe und fröhlich beieinander sie. Und da sich’s Johr im Dezember zu Ende neigt, bring allene eine besinnliche Weihnachtszeit.
- Januar:
Im Januar, nach Dreikönig, gohts für’d Narre scho wieder degege, drum Schiebe flieg bis es unne wird wieder ebbe und hilf dene Narre wieder tolle Ideen zu gebe.
Kinderfasnet 16.02.2010
Der Dienstag begann mit dem vereinsinternen Nudelsuppen Essen in der Halle. Nachdem alle gestärkt waren ging es um 13:33 Uhr zum Narrenbau um diesen wieder zu fällen. Das Verkehrsschild welches in unmittelbarer Nähe zum Baum stand wollte sich aber diesem Vorhaben widersetzen. Denn es war ganz einfach am Boden festgefroren. Aber mit einem Eimer heissen Wassers liess sich auch dieses Hindernis aus dem Weg räumen und der Narrenbau konnte gefällt werden. Michael Werner legte den Baum fachgerecht auf den Dorfplatz um.
Das traurige Schicksal des Baumes wurde noch vor Ort mit einem Bier und/oder einem Schnaps begossen, bevor es zurück in die Halle ging. Die “Powergirls” eröffneten den Nachmittag mit ihrem Tanz. Alle anwesenden Kinder reihten sich in die grosse Polonaise ein an deren Ende der Narrenvater und sein Vize standen um die Kinder mit einer Wurst und Wecken zu versorgen. Als alle Kinder satt waren startete die Kinderfasnet voll durch und es bildeten sich rasch lange Schlangen bei den angebotenen Spielen.
Um 19:11 Uhr war es dann um die Fasnet 2010 geschehen, der Trauerzug setzte sich an der Halle in Bewegung um mit dem Butzli durch den Ort bis an den Bahnhof zu ziehen. Nach der würdigen Trauerrede des Narrenvater Stellvertreters wurde der Butzli dem Feuer übergeben. Die trauernden Eggäsli trafen sich zum Abschluss der Fasnet im Rest. Bahnhof zu einer letzten Stärkung.
Bilder vom Fasnet Dienstag Nach oben.
Fasnet Mentig 15.02.2010
Der Montag Morgen begann für den Narrenvater schon in aller Frühe, als er vom Musikverein geweckt wurde, der wie jedes Jahr schon zu früher Stunde begann durchs Ort zu ziehen und den Rosenmontag zu feiern.
Um 14:11 Uhr startete der Umzug durch Fützen, angeführt von der Garde des SV. Als zweite Gruppe lief der Musikverein, der trotz der langen “Aufwärmphase” immer noch tüchtig mitspielte. Aus Blumberg war eine grosse Gruppe der Narrengesellschaft nach Fützen gekommen, bestehend aus der Gruppe Top Ten, den Hofnarren, den Burgpfeifern und einigen Gänselieseln. Auch aus Grimmelshofen nahm eine Abordnung mit dem Fasnetwagen teil. Der Umzug wurde bereichert durch verschiedene zusätzliche Gruppen, wie die Piraten mit ihrem Schiff. Den Abschluss bildeten die Eggäsli mit ihrem Wagen.
Nach dem Umzug trafen sich alle in der Mehrzweckhalle zum Nachmittagsprogramm. An diesem Programm nahmen nicht nur aus Fützen die Gruppen “Powergirls” und “Maneater” sowie die Garde des SV teil, sondern auch die “Top Ten” der Narrengesellschaft Blumberg begeisterten, wie alle anderen Gruppen auch, das Publikum. Erst gegen Abend leerte sich die Halle wieder was den Umbau und die Vorbereitung der Halle für den Abend ermöglichte.
Am Männertanzwettbewerb nahmen dieses Jahr die Gruppen “Bombastic” aus Fützen, der Narrenverein aus Dauchingen, die Hofnarren aus Blumberg und der Narrenverein aus Schlatt am Randen teil. Die Hofnarren traten dabei als Titelverteidiger an. Eröffnet wurde der Abend von der Ranzengarde Fützen die mit der Tarzannummer das Publikum anheizte. Als erste stiegen die Narren aus Schlatt am Randen in den Wettbewerb, gefolgt von der Fützener Gruppe Bombastic. Nach einer Tanzpause traten im zweiten Teil die Gruppen aus Dauchingen und der Hofnarren an. Während sich die Preisrichterinnen zur Bewertung der Beiträge zurückzogen übernahm die Guggenmusik “Geisse Guggis” das Zepter in der Halle und brachten diese zum kochen. Viel zu schnell ging der Auftritt der Geisse Guggis zu Ende und der Entscheid der Preisrichterinnen wurde bekannt gegeben.
Auf dem 4. Platz kamen die Bombastic aus Fützen, den 3. Platz holte sich Schlatt am Randen. Ueber den 2. Platz, die Narren aus Dauchingen und den 1. Platz, erneut die Hofnarren, entschied ein einziger Punkt unterschied.
Nach dem die Blumberger Hofnarren ihren Siegertanz erneut aufgeführt hatten, diesmal mit der vom Publikum verlangten Zugabe übernahm wieder die Tanzmusik die Piccolos die Bühne und spielten zum Tanz auf.
Auch in dieser Nacht gingen die letzen Narren erst gegen morgen nach Hause nachdem der Narrenvater ein Machtwort gesprochen hatte.
Bilder vom Umzug und des Nachmittages Bilder vom Männertanz Nach oben
Fasnet Sunntig 14.02.2010
Am Sonntag teilten sich die Eggäsli in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe ging schon vor dem Mittagessen nach Grimmelshofen, wo sie sich beim Mani mit einer herrlichen Gulaschsuppe stärken konnte bevor sie den Umzugsweg antraten. Nach dem Umzug ging es in den Gemeinschaftssaal um sich zu stärken. Einige Zunfträte traten dann kurz bevor es dunkel wurde den Heimweg nach Fützen zu Fuss an, da es angezeigt schien nicht mehr Auto zu fahren.
Die zweite Gruppe fuhr nach dem Mittagessen nach Blumberg wo sie am Umzug den Fasnetwagen präsentierten. Dieses Mal ging es um die Feuerwehr Fützen die gemäss den Eggäsli dringend professionalisiert und mit einem neuen Gerätehaus ausgestattet werden muss. Der Wagen erreichte bei der Prämierung den stolzen vierten Platz. Auch die zweite Gruppe trat den Heimweg nicht direkt an, sondern wärmte sich zuerst in der Stadthalle auf.
Bilder vom Fasnet Sunntig in Grimmelshofen Nach oben
Programmabend der Eggäsli-Zunft 13.02.2010
Traditionell findet der grosse Programmabend der Eggäsli am Samstag Abend statt. . Die Eggäsli Damen eröffneten das Programm mit einer Instruktion der anwesend Fluggäste wie sie sich an Bord der Eggäsl-Air zu verhalten hätten. Dadurch konnte sichergestellt werden das niemand hungrig oder durstig bleiben musste, denn es wussten nun alle wo die Theke war, oder wie sie zur Bar kommen konnten.
Die Garde des SV Fützen stand zwar im Anschluss bereit für ihren Einsatz, aber die Technik liess den Operator im Stich, so das kurzfristig die bereitstehende Musikgruppe “Partymusik Forever” einspringen musste und die CD der Garde abspielen konnte. Obschon die Garde tosenden Applaus ernten durfte, wurde die geforderte Zugabe nicht gewährt um das Programm nicht allzu sehr zu strapazieren.
Bruno, der Moderater des Abends, verwies die anwesenden Gäste auf dem Montag und bat sie nochmals in die Halle zu kommen, denn dort würde dann die Zugabe der Garde des SV zu sehen sein. Die jungen Damen wurde mit einer roten Rose geehrt und duften dann unter erneutem Applaus die Bühne verlassen.
Die Landfrauen zeigten die neueste Mode aus Paris, und zeigten auf was man mit einer langen Unterhose alles machen kann. Das verleitete den Narrenvater zur Aussage “Ich weiss gar nid wa die di Hei en ganze Schrank voll hät, do gots jo au mit eim Stuck.”
Es folgte die Tanzgruppe “Maneater” welche ihr Programm zur Musik von Michel Jackson zeigte und wie die Garde des SV tosenden Applaus ernten durfte.
Manfred und Ursula gewährten einen kleinen Einblick ins tägliche Leben auf dem Homberg und liessen die Gäste an einem Frühstücksgespräch teilhaben, bei welchem der “Göttergatte” alle aufgestellten Fallen gekonnt umgehen konnte bis der am Schluss doch an einem Cabrio scheiterte.
Vor der Pause hatte der erste Teil des “Zirkus i´dä Gass” seinen Auftritt. Der Zirkus startete mit akrobatischen Einlagen der “Pappnasen” die vom Einrad über Kunstturnen am Boden bis hin zum jonglieren mit Bällen und dem Diabolo gingen. Es folgte der Auftritt des fliegenden Tütü´s, welches sich darauf verlassen musste das die beiden “Bühnenhelfer” das Seil auch wirklich hielten. Da diese ihrer Aufgabe gewachsen waren konnte eine herausragende Nummer am Hochseil bestaunt werden. Richtig gefährlich wurde es als “Susi Säbelzahn” mit ihren im indischen Dschungel selbst gefangenen und dressierten Tiger-Eggäsli die Bühne betrat. Sie zeigten eine spannende Dressur bei welcher die Tiger-Eggäsli unter anderem durch einen brennenden Reif springen mussten, was aber teilweise verweigert wurde. Trotzdem bekamen alle Tiger-Eggäsli ihr verdientes Raubtierfutter welches praktischerweise schon in Flaschen abgefüllt war.
Nach der Pause wurde zuerst der Narrenbaum verlost. Als Glücksfee hatte der Moderator Sarah Arlt auf die auf die Bühne gebeten, welche die Lose aus dem Zylinder des Zirkusdirektors ziehen durfte. Die Trostpreise für den 4. und 3. Rang wurden schnell vergeben, bevor es richtig spannend wurde. Hatte der Moderater doch schon zu Beginn angekündigt das er den Bauch nach den letzen beiden Jahren auch dieses Jahr wieder gewinnen wolle. Der Stumpen, also der 2. Platz, ging an Fridolin Baschnagel und das Los mit der Nummer für den 1. Preis, den Narrenbaum, ging tatsächlich wieder an den Moderater selber, der es somit geschafft hatte den Baum zum dritten Mal hintereinander zu gewinnen. Die Richtigkeit der Wahl wurde von Sarah Arlt bestätigt, so das der Moderater von jeder Anschuldigung der Schiebung oder gar Bestechung freigesprochen werden konnte, notabene von sich selber.
Nun übernahm aber wieder der Zirkus die Regie und es trat Timo “magic hand” Copperfield ins Rampenlicht. Er verzauberte das Publikum mit schwebenden Karten, ganz so als ob es keine Schwerkraft geben würde. Auf magische weise gelang es ihm auch eine Flasche vom Tisch zu stossen, nur indem er sie an ihrem Schatten anstiess.
In der Manege der letzte Punkt war der Auftritt von “Sergej dem Säger”. Dieser zersägte normalerweise Jungfrauen, liess er wissen, aber da ihm die letzte durchgebrannt war, suchte er einen Ersatz im Publikum, welchen er in Person von Ralf auch fand. Offensichtlich gab es dieses Mal jedoch Probleme beim Sägen, was daran zu erkenne war das einzelne Körperteile von Ralf während dem Sägevorgang aus der Kiste fielen. Diese wurden umgehend von Sergej wieder in die Kiste gepackt, so das Ralf doch noch seine eigenen Füsse anschauen konnte. Und das magische Tuch und ein wenig Zauberei führten am Schluss wieder dazu das Ralf die Kiste am Stück und völlig heil verlassen konnte.
Zum Abschluss des Zirkus Programms wurden nochmals alle Akteure vom Zirkusdirektor in die Manege gerufen, wo sie vom Publikum mit tosendem Applaus gefeiert wurden.
Als erster Programmpunkt nach dem Zirkus übernahm die Tanzgruppe “Spirits” die Bühne und begeisterte das Publikum mit einer selber einstudierten Choreographie.
Da die Eggäsli offensichtlich eine falsche e-mail Adresse veröffentlicht hatten, fand das Ortsgeschehen nur über den Umweg vorbei am Galli-Stammtisch zur Narrenzunft. Die Herren am Stammtisch erörterten allerlei Geschehen des letzen Jahres. So ging es um geklaute Äpfel genau so wie um viele andere Ereignisse.
Der Musikverein Fützen entführte den Saal in den tiefen dunklen Randenwald um endlich aufzuzeigen wie sich die Geschichte des Rotkäppchens wahrhaftig abgespielt hatte. Musikalisch unterlegt besangen die Musiker auf der Bühne die eigentliche Wahrheit des Märchenstückes.
Die Ranzengarde Fützen zeigte ihren Männertanz als zweitletzten Programmpunkt um alle Anwesenden auf den Männertanzwettbewerb vom Montag Abend einzustimmen. Der Auftritt der 9 Tarzane zeigte deutlich weshalb die Ranzengarde ihren Namen verdient. Einzig ein Mitglied fiel aus dem Rahmen und glänzte mit einem Waschbrettbauch.
Der Top-Act des Abends kam ganz zum Schluss. Die Eggäsli-Man-Group zeigten zuerst mit selber gebauten Instrumenten aus Kunststoffrohren und anschliessend mit beleuchteten Trommeln eine dermassen überzeugende und begeisternde Leistung dass sie nicht ohne Zugabe vom Publikum entlassen werden konnten. Da sie die letzte Gruppe des Abends waren wurde ihnen diese gerne gewährt
Narrenvater Manfred der 1. vom Homberg beendete dann das Programm mit einem persönlichen Gruss an alle anwesenden, bevor wieder die Partymusik “Forever” die Bühne übernahm und noch lange getanzt werden konnte.
Bilder vom Programmabend Nach oben
Auftritt in Weizen 12.02.2010
Nach der Generalprobe für den Programmabend machte sich die Ranzengarde Fützen auf den Weg nach Weizen zum Maskenball der Weizemer Geissen. Dort wurde der eben noch geprobte Auftritt zum ersten Mal vor Publikum gezeigt, welches begeisterten Beifall spendete. Gemeinsam mit den mitgereisten Fans feierte man noch bis weit nach Mitternacht bei den Weizemer Geissen bevor es wieder nach Hause ging.
Bilder von Weizen Nach oben
Schmutziger Dunstig 11.02.2010
Die Fanet-Eröffnung fand auch dieses Jahr beim Narrenvater in der guten Stube mit einem Sektempfang statt. Gut gelaunt traf ein Eggäsli nach dem anderen ein und schon bald brach die Schar auf und machte sich auf den Weg zum Rathaus um den Bürgermeister abzusetzen.
Manfred der 1. vom Homberg setzte den Bürgermeister ab und übernahm das Zepter bis Aschermittwoch. Damit es Ewald Gut, dem Ortsvorsteher, nicht langweilig werde in dieser Zeit überreichte ihm der Narrenvater eine Narrenzeitung mit dem Hinweis auf den Bericht über Fützen.
Es folgte die Befreiung der Schulkinder welche mit einer grösseren Anzahl “Mocken” versorgt gutgelaunt die Schule verliessen.
Die Eggäsli folgten der Einladung des Ortsvorstehers in den Mühläckerweg zu einem Umtrunk in dessen Garage. Traf man sich letztes Jahr noch auf der Terrasse des Ortsvorstehers bei schönstem Wetter, musste dieses Jahr sogar das Garagentor geschlossen werden um der Kälte zu trotzen.
Auf dem weiteren Weg bog eine Delegation ab und überraschte den ehemaligen Narrenvater Horst Werner zu Hause mit einem Fasnetgruss.
Wie immer war auch dieses Jahr die Wohnung von Wilfried Gleichauf, einem der Gründerväter der Eggäsli eine wichtige Anlaufstelle auf dem Weg durchs Ort. Es ging zeitweise recht eng zu in der Stube von Wilfried.
Auch ein Abstecher bei der Metzgerei Gut durfte nicht fehlen.
Vom Hunger getrieben trafen sich alle Eggäsli wieder im Galli zum Mittagessen.
Frisch gestärkt ging es an die Halle um den Narrenbaum zu empfangen. Wie zu vernehmen war, gab es dieses Jahr mit dem Baum keine Probleme, jedoch musste unterwegs das Auto eines Mitgliedes des Holzerteams vom Traktor aus dem Schnee geschleppt werden, wie es auch schon beim Fällen des Narrenbaumes gerettet werden musste. Auch damals ging es zwar in den Hohwald hinein mit dem Auto, aber heraus ging es nur noch mit Hilfe des Traktors. Nachdem der Narrenbaum geschmückt worden war wurde er auf den Dorfplatz geschleppt wo er zuerst gekürzt wurde und anschliessend der Butzli festgemacht wurde. Die Feuerwehr Fützen stellte den Narrenbau wie immer nach alter Tradition von Hand. Am Nachmittag verteilten sich die Eggäsli im ganzen Dorf, unter anderem beim Skiklub, welcher eine Bar direkt neben dem Vereinsheim der Eggäsli betrieb. Dort, vor dem Vereinsheim wurden Pizza und Flammkuchen angeboten und gerne verzehrt.
Nach einem kurzen Stopp zu Hause um sich umzuziehen trafen sich alle wieder vor der Mehrzweckhalle zum Start des Hemdglonker Umzuges, welcher einmal durchs Ort und wieder zurück zur Halle führte. Angeführt wurde der Umzug von den Randenmusikanten, welche auch das musikalische Programm in der Halle übernahmen. Zur Unterhaltung der Gäste traten mehrere “Jung-Eggäsli” mit diversen Sketchen auf. So gab es zum Beispiel eine Verwechslung zu klären ob man nun im Internet “surft”, oder “schnorchelt”. Auch die diversen Tanzgruppen aus Fützen begeisterten das Publikum. Es waren dies die “Powergirls” und die “Maneater”, beide trainiert von Tanja, Andrea und Michaela. Die Randenmusikanten liessen sich in ihrer Spielfreude kaum bremsen und unterhielten das Publikum noch lange über das Programm hinaus.
Bilder vom Schmutzigen Dunstig Bilder vom Hemdglonkerball Nach oben
Narrentreffen in Schwerzen 07.02.2010
Am Sonntag 07. Februar 2010 trafen sich die Eggäsli und die Garde des SV Fützen um 11:29 an der Bushaltestelle in Fützen um mit dem regulären Bus nach Horheim zu fahren. Von dort ging es dann zu Fuss nach Schwerzen um sich in die Strassenfasnacht zu stürzen. Wobei sich einzelne Zunfträte nicht nur in die Strassenfasnacht, sondern gleich auf auch den Schnaps stürzten, wie überliefert wurde.
Pünktlich fanden sich alle an der Umzugsaufstellung ein und so begann der Umzug hinter den Schweizern aus Rafz. Die Schweizer waren mit ihrem Schiff “Lassmirande-Dennsiewillja” angereist. Dieses Schiff stiess bei einigen Eggäsli auf grosses Interesse, denn dort konnte man mitfahren und musste nicht laufen. Nach der Umzugsauflösung kam es beinahe zu einem Drama!.
Die Kellerbar, in welcher am letzten Umzug 2009 einige Zunfträte Unterschlupf gefunden hatten, und auch dieses Jahr wieder angesteuert wurde war geschlossen!.
Aber während man noch ratlos diskutierte was den nun der Plan B sein könnte wurde die Bar doch noch geöffnet und es konnte gemäss Plan A weitergehen.
Viel zu schnell war die Zeit um und die Rückfahrt musste wieder mit dem Linienbus um 17:40 Uhr angetreten werden.
Bilder aus Schwerzen Nach oben
Narrentreffen in Hattingen 31.01.2020
Am Sonntag Morgen den 31. Januar 2010 trafen sich die Eggäsli trotz heftigstem Schneetreiben um 10:30 Uhr am Rathaus. Während noch diskutiert wurde ob der Bus durch den Schnee kommt oder nicht fuhr er auch schon vor und die Reise nach Hattingen konnte beginnen. Kurz vor dem Ziel musste der Eggäsli Bus halten, da am letzten Aufstieg vor Hattingen ein anderer Bus liegen geblieben war. Als die Strasse wieder frei war ging die Fahrt auf die letzten Meter. Da alle Eggäsli sich, wie vom Fahrer gewünscht, hinten im Bus über der Antriebsachse versammelten war auch das Anfahren kein Problem.
Das Schneetreiben hielt den ganzen Tag über an, so das die Fützener Narren sich alsbald in eines der vielen beheizten Zelte zurückzogen um sich von aussen und innen zu wärmen.
Wetterbedingt waren leider nicht so viele Zuschauer nach Hattingen gekommen, was der Stimmung aber keinerlei Abbruch tat.
Auch nach dem Umzug schwärmten die Eggäsli und der Zunftrat aus ins Dorf um die verschiedenen Bar´s und Zelte zu besuchen. Schnell verging die Zeit und um 17:00 fuhr unser Bus wieder zurück nach Fützen um alle wohlbehalten wieder abzusetzen.
Wie üblich lies man den Sonntag bei einem gemütlichen Hock im Restaurant Bahnhof ausklingen.
Bilder von Hattingen Nach oben
Narrentreffen in Niedereschach 24.01.2010
Am Sonntag Morgen den 24. Januar 2010 trafen sich die Eggäsli schon wieder in der Frühe am Rathaus um mit dem Bus nach Niedereschach zu fahren. Dort angekommen mischten sich die Fützener Narren unter die Strassenfasnet, nicht ohne sich zuvor mit einer Bratwurst zu stärken.
Am Umzug, der durchs Ort Niedereschach führte, nahmen insgesamt drei Vereine aus Fützen teil. Die Garde des SV führte die Fützener an. Gefolgt wurden sie vom Musikverein Fützen. Im Anschluss daran gingen die Eggäsli und zum Schluss ging der Zunftrat. Während des Umzuges wurde unser Narrenvater, Manfred der 1. vom Homberg, interviewt und musste Auskunft über die Fützener Fasnet geben.
Nach dem Umzug steuerten die Eggäsli die vor dem Umzug ausgekundschafteten Bar´s wieder an um sich dort erneut aufzuwärmen.
Nach der Rückfahrt mit dem fand der Tag den Ausklang im Galli.
Bilder von Niedereschach Nach oben
25 Jahre Jubiläum der Eichberggeister 23.01.2010
Am Samstag Abend den 23. Januar 2010 trafen sich die Eggäsli am Vereinsheim und fuhren dann gemeinsam nach Blumberg zum 25 Jahre Jubiläum der Eichberggeister.
Um 18 Uhr startete der Nachtumzug durch Blumberg bei der Gänseliesel und führte durch die Kernstadt in einer Schlaufe zurück zur Stadthalle.
Dort hielten sich die einzelnen Eggäsli und Zunfträte mehr oder weniger lange auf bevor der Heimweg individuell angetreten wurde. Es wurde überliefert das einzelne sogar zu Fuss den Weg von Blumberg nach Fützen zurückgelegt hatten.
Bilder vom Jubiläum Eichberggeister Nach oben
Nächtliches Treiben auf dem Bielwasen 09.01.2010
Am Sonntag Abend den 09. Januar 2010 trafen sich ein paar Männer der Eggäsli Zunft zu nächtlichem Treiben auf dem Bielwasen.
Was dort ganz genau passierte wollen wir hier noch nicht verraten, aber es sind alle herzlich eingeladen am Fasnetfunken auf den Bielwasen zu kommen und dort zu sehen was es mit diesen Tests auf sich hatte.
Bilder vom Scheibentest Nach oben
|