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2011
Generalversammlung 29.10.2011
Unser Vorstand Manfred der 1. vom Homberg begrüsste die anwesenden Mitglieder, wie auch den Ortsvorsteher Ewald Gut und die Presse zur Generalversammlung im Gasthaus Bahnhof.
Im Geschäftsbericht des Vorstandes gab er einen kurzen Überblick über das vergangene Vereinsjahr. Zusätzlich konnte er darauf hinweisen das der Mitgliederbestand konstant geblieben war, einem Austritt steht eine Neuaufnahme gegenüber. Unser Kassier konnte eine kleinen Überschuss präsentieren, obschon es dieses Jahr mit der neuen Kulissenwand einige Zusatzaufwendungen zu verkraften gab. Der Bericht der Schriftführerin viel wie immer detailliert aus, und lies so manche Anekdote aus dem letzen Jahr nochmals aufleben. Der Bericht der Kassenprüfer schloss den ersten Teil ab.
Die Berichte wurden jeder mit Applaus verdankt und Ewald Gut konnte die Entlastung des Vorstandes vornehmen nachdem er zuerst die besten Grüsse des Bürgermeisters und der Ortschaftsräte überbracht hatte. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Nachdem im letzten Jahr einige personelle Veränderungen im Vorstand vorgenommen werden konnten, blieb dieses Jahr alles beim Alten. Für alle neu zu wählenden Funktionen stellten sich die bisherigen Amtsinhaber wieder zur Verfügung .Es wurden für zwei Jahre gewählt: Als Kassier Bernd Booz, als Narrenvater Stellvertreter Michael Meister, als Beisitzer Florian Meister und Michaela Jung und als Kassenprüfer konnten nochmals Willi Arlt und Ralf Gleichauf gewonnen werden.
Mehr Arbeit als die Neuwahlen brachten dieses Mal die Ehrungen mit sich:
Als der Narrenvater Stefan der 1. vom Homberg zur Tat schritt, durfte er zuerst zwei Mitglieder für 33 Jahre Mitgliedschaft im Verein mit der Eggäsli Maske ehren. Bei den geehrten Christina und Ralf Gleichauf liegt die Fasnet sozusagen in der Familie. Stefan liess die vielen Einsätze und das grosse Engagement der beiden, z.B. beim Umbau der “Gfrieri” zum Vereinsheim, Revue passieren und gab seiner Hoffnung Ausdruck das beide noch lange im Verein mitwirken werden.
Anschliessend bat Stefan der 1. Horst Werner nach vorne um ihn zum Ehrenpräsidenten der Zunft zu ernennen. Stefan hielt einen Rückblick auf die von Horst geleisteten Dienste für den Verein und überreichte ihm die Urkunde als Ehrenpräsident. Er fügte aber auch an dass so eine Ehrung nicht nur Vorteile habe, es bestehe durchaus die Möglichkeit dass sich die Zunft am Schmutzigen Dunnstig nun vermehrt selber auf einen Umtrunk einladen würde.
Das in diesem Jahr insgesamt die stolze Anzahl von 11 Mitgliedern mit dem grossen Eggäsli Orden hätten ausgezeichnet werden sollen, verleitete Stefan dazu, zuvor nachzusehen ob überhaupt noch genügend grosse Orden vorrätig waren. Da die Anzahl der zu Ehrenden die Anzahl der vorhandenen Orden deutlich übersteigt, wurde entschieden zusammen mit den neuen Orden auch gleich noch ein neues Design mit den neuen Häs zu erstellen. Da die Umsetzung dieser Pläne aber etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, werden dieses Mal die 5 jährigen Ehrungen nicht am 11.11. am Narrenbrunnen vorgenommen werden, sondern erst am Schmutzigen Dunnstig 2012.
Zum Schluss gab Manfred einen Ausblick auf die kommende Saison welche mit dem ersten Ausflug der Zunft zu den Waldlütle nach Eberfingen am Freitag den 13. Januar starten wird. Dieser Umstand wurde allgemein als gutes Omen gewertet das die Fasnet an so einem Datum startet. Die Mitglieder wurden gebeten am Narrentreffen vom 21. und 22. Januar der Dauchinger Teufel nicht nur am Sonntag am Umzug teilzunehmen, sondern auch in grosser Anzahl am Abend zuvor am Programmabend.
Zum Schluss wies Manfred darauf hin dass das kommende Vereinsjahr sein letztes Jahr als 1. Vorstand der Eggäsli Zunft sein, und er zur Generalversammlung 2012 aus dem Vorstand zurücktreten werden. Eher aussergewöhnlich ist das für diese Saison auch schon die Nudelsuppe vom Dienstag vergeben werden konnte. Weitere Interessenten die gerne die Nudelsuppe ausrichten wollten, müssen sich also noch ein Jahr Gedulden. Nach Abschluss der Generalversammlung durch Manfred wurde zum gemütlichen Teil gewechselt und das Nachtessen serviert.
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Fasnetfunken 13.03.2011
Der Abschluss der Fasnet 2011 erfolgte auch in diesem Jahr auf dem Beilwasen beim Fasnetfunken. Grösser als in den Jahren zuvor wurde allerlei Brennbares aufgeschichtet, vom Baumschnitt über Stroh bis hin zu den alten Kulissen des Programmabends und des Fasnetwagens. Während des ganzen Nachmittages herrschte reges Kommen und Gehen auf dem Bielwasen, sowohl was Traktoren und ihre Ladungen, als auch Besucher aus dem Ort anbelangte.
Nach dem Eindunkeln wurde pünktlich um 19:00 Uhr der Fasnetfunken entzündet und es folgte als weiterer Höhepunkt das Scheibenschlagen. Offensichtlich hatte das letzte Jahr schon eine gewisse Routine gebracht, denn die Startschwierigkeiten waren wesentlich kleiner als im Premierenjahr 2010. Der Ruf “Und fliegt sie nicht, so gilt sie nicht!” erschallte wesentlich seltener als im Jahr zuvor.
So flog unter dem Beifall des Publikums für jeden Monat des kommenden Jahres eine Scheibe nach der Anderen Richtung Tal, immer begleitet von einem guten Wunsch, vorgetragen vom 1. Vorstand und Ex-Narrenvater Manfred. Die restlichen Scheiben wurden anschliessend vom Publikum, vor allem den Kindern, im Selbstversuch mit eigenen Wünschen versehen ins Tal geschlagen.
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Fasnet Zischtig 08.03.2011
Der Zischtig starte für die Eäggäsli mit der berühmten Nudelsuppe in der Halle, dieses Jahr gesponsort von Thomas. Als alle gestärkt waren ging es zum Narrenbaum um diesen zu Fällen. Pünktlich um 13:33 wurde der erste Schnitt am Baum gesetzt und mit der Axt die Fallrichtung bestimmt. Bevor der Baum aber umgelegt wurde musste sich der fast vollzählig anwesende Zunftrat, es fehlten nur die Zunfträte die leider nicht mehr gut zu Fuss sind, mit einem Bier stärken. So war es dann um den Baum und den Butzli geschehen, der Baum wurde gefällt. Gerade der Butzli in diesem Jahr durfte eine schöne Zeit am Baum verbringen, wurde er doch nicht einmal nass während seiner Zeit am Baum.
Der Narrenbaum wurde vom Gewinner Hermann Keller den Narrenverein zurückgespendet. Er wird dieses Jahr zu Dachlatten eingetauscht werden, denn die Bestände für den Kulissenbau waren zurückgegangen und konnten dank dieser Spende wieder aufgestockt werden.
Nach dem Baum kamen die Kinder an die Reihe. Kaum war der Narrenvater zurück in der Halle wurden die Würste und Wecken an die Kinder ausgegeben, damit diese sich gestärkt in die Kinderfasnet in der Halle stürzen konnten. Auf verschiedenen Posten mussten die Kinder diverse Aufgaben bewältigen. Waren alle Stempel beisammen, wurden diese gegen ein ausgelostes Geschenk eingetauscht.
Nach Einbruch der Dunkelheit, um 19:00 Uhr, führte der letzte Weg des Butzlis unter heftigem Wehklagen der anwesenden Trauergäste zum Galli Parkplatz. Nach einer würdigen Ansprache des Narrenvaters wurde der Butzli dem Feuer übergeben und die Fasnet 2011 beschlossen.
Die Trauergemeinde traf sich anschliessend im Restaurant Galli zum Abschluss.
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Männertanzwettbewerb 07.03.2011
Ein Fixpunkt in der Fützener Fasnet ist der Männertanz Wettbewerb am Montag Abend. Eröffnet wurde der Abend duch die Guggen Musik “Gülläpumpä-Bänd” aus Hilzingen welche den Saal ein erstes Mal zum kochen brachte.
Der Einstieg in die Männertänze übernahm wie immer ausser Konkurrenz die Ranzengarde Fützen mit dem Thema “Blues Brothers”. Gleich im Anschluss an die Fützener Ranzengarde eröffneten die Hofnarren Blumberg, zugleich Titelverteidiger, den eigentlichen Wettbewerb. Es ging Schlag auf Schlag weiter und eine neu gegründete Fützener Gruppe übernahm die Bühne. Es startete das Team des “Härdöpelkär”. Diesen Ausdruck musste der Moderater noch für alle nicht allemanisch sprechenden Gäste mit Kartoffelkeller übersetzen. Drittes Team im Wettbewerb waren die “Flowergirls” aus Watterdingen, die mit ihren Kostümen ihrem Namen alle Ehre machten. Viertes Team am Start, ebenfalls ein neues Team, die Talentlosen, die vor allem mit ihrer Akrobatik überzeugen konnten.
Während einer ersten Pause belegte die Guggenmusik “Burnin´Tunes 21” aus Gottmadingen die Bühne und liess den Saal weiter erzittern.
Weiter ging es im Wettbewerb mit der zweiten Fützener Gruppe den “Bombastic”. Und den Schluss machten die Talemer Chippendales.
Während die Preisrichter tagten, und sie taten sich dabei nicht leicht, zogen die Geisse-Guggis aus Weizen in die Halle ein und brachten die Stimmung zum überkochen. In ihrer gewohnt mitreissenden Art begeisterten sie den Saal.
Die Preisverleihung schloss den “offiziellen” Teil des Abends ab.
Die Watterdinger Flowergirls und und die Talentlosen waren nach Punkten gleichauf, so dass die Jury ein zweites Mal tagen musste, und dabei die Watterdinger einen hauchdünnen Sieg davontrugen. Der zweite Platz ging also an die Talentlosen und den dritten Rang machen die Bombastic aus Fützen, welchen ihr Preisgeld direkt in Bar anlegen wollten und sicherlich auch taten. Vierter im Wettbewerb wurde das Team des Härdepfelkär. Die Titelverteidiger erreichten den fünften und die Talemer Chippendales den sechsten Rang. Aber eigentlich gingen alle als Sieger von der Bühne, denn der Jubel des Publikums, der eigentliche Lohn der Tänzer, war allen sicher und der Saal feierte jeden Auftritt.
Noch lange nach Abschluss des Wettbewerbes spielte die Gruppe Picolos zum Tanz auf, so dass der gelungen Abend noch weit in die Nacht hinein ging.
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Fasnet Mentig 07.03.2011
Bei schönstem Wetter formierte sich der Umzug für den Marsch durchs Ort. Die Damen der Garde Fützen eröffneten den Umzug, gefolgt vom Musikverein. Aus dem “Piratennest” Grimmelshofen waren die Gälli - Mölle mit einem eigenen Wagen zu Gast. Nach den Piraten kamen die die “Powergirls” aus Fützen und anschliessend die Narrengesellschaft aus Blumberg mit einer grossen Abordnung, bestehend aus den Mini-Funken, den Top Ten, Gänselieseln und Burgpfeiffern. Die Feuerwehr Fützen versetzte den Ort zurück in die Steinzeit zu den Geröllheimers. Den Abschluss des Umzuges machten die Eggäsli mit ihrem Wagen zum Randenbasistunnel.
In der Buchberghalle startet das Nachmittagsprogramm mit den Mini-Funken der Narrengesellschaft Blumberg,welche das Publikum begeisterten und nicht ohne Zugabe von der Bühne entlassen wurden. Den gleichen Erfolg feierte die Tanzgruppe Top-Ten, ebenfalls aus der Narrengesellschaft Blumberg.
Zwischen den einzelnen Auftritten auf der Bühne unterhielt die Musik Fützen die Gäste mit besten Einlagen.
Die Powergirls mit Zwergen übernahmen die Bühne und wurden gleich wie die Blumberger Gruppen gefeiert. Nach ihrem Auftritt bedankten sich die Girls bei ihrer Trainern Manuela und ihrer Co-Trainerin Verena.
Als letzte Gruppe des Nachmittages zeigten nochmals die Garde Fützen und begeisterte das Publikum.
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Fasnet Sunntig 06.03.2011
Schon kurz nach dem zu Bett gehen am Sonntag Morgen waren die Eggäsli wieder auf den Beinen und verteilten sich auf die Umzüge in Blumberg und Grimmelshofen. Der Wagen mit dem Tunnelportal für den neuen Randenbasistunnel nahm am Umzug in Blumberg teil wo er einen Achtungserfolg feiern konnte.
Die Gruppe in Grimmelshofen traf sich zuerst beim Mani zum Gulaschsuppe essen, bevor es derart gestärkt auf den Umzug ging. In der Halle in Grimmelshofen durfe der Zunftrat auf der Bühne sein Können beweisen und das Fützener Fasnet Lied zum besten geben. Erst als es bereits dunkel war machten sich die letzten auf den Heimweg welche einzelne Zunfträte zu Fuss antraten.
Der Stress beim Heimlaufen musste gross gewesen sein, denn nicht mehr alle schafften es bis ins Feuerwehrhaus..
Bilder von Grimmelshofen Nach oben
Programmabend 05.03.2011
Ein erster Höhepunkt der Fützener Fasnet ist der Programmabend am Samstagabend in der Buchberghalle zu Fützen. Eröffnet wurde der Abend traditionell von der Garde des Sportclubs, welche für ihre perfekte, selber einstudierte, Choreographie tosenden Applaus ernten durften.
Es stellte sich dann unser neuer Narrenvater der Öffentlichkeit vor. Stefan der 1., aber der 2. vom Homberg, begrüsste die anwesenden Gäste. Nach seiner eigenen Vorstellung bat er seinen Vorgänger, Manfred der 1. vom Homberg auf die Bühne. An der letzten Generalversammlung übergab Manfred der 1. sein Amt an Stefan den 1sten. Der neue Narrenvater liess in einer persönlichen Ansprache die letzten zwanzig Jahre, der Amtszeit von Mani, noch einmal Revue passieren und hob nur einige Meilensteine seiner Tätigkeit hervor. Hätte er alle aufzählen müssen, hätte das nachfolgende Programm auf später verschoben werden müssen. So vielen unter anderem die Eröffnung des Vereinsheimes, das neue Häs und auch die neue Kulissenwand in seine Amtszeit und wurden von ihm massgeblich angeschoben und umgesetzt. Auch Ursula, Manis Ehefrau wurde von Stefan auf die Bühne gebeten, hatte doch auch sie einen grossen Anteil am Gelingen des Vereines in den letzten Jahren. Sie wurde mit einem Blumenstrauss geehrt. Da es an der letzen Generalversammlung für alle offensichtlich war, das es Mani nicht leicht fiel sich von seiner “Narrenvaterglocke” zu trennen und diese an Stefan weiterzugeben, wurde er nun mit einer eigenen Glocke auf einer Holzplatte mit Widmung geehrt. “Gewöhnlich gut informierte Kreise” hatten im Vorfeld in Erfahrung gebracht dass Mani schon ein wenig erstaunt war das man ihn an der letzen Generalversammlung einfach so, ohne grossen Kommentar hatte aus dem Amt gehen lassen. Um so mehr freute er sich nun über seine eigene “Ex-Narrenvaterglocke”. Für einen kurzen Augenblick konnte man sogar sehen wie gerührt er war.
Nach der Ehrung ging es mit dem Programm weiter.
Zuerst versuchte Edgar eine Pizza zu bestellen. Dies gestaltete sich jedoch schwierig, da der Pizza-Servie an das “System” angeschlossen war und einerseits über seine finanziellen Verhältnisse wie auch über seinen Gesundheitszustand bestens im Bilde war.
Als zweite Tanzgruppe begeisterte Imatic die Zuschauer mit Ihrem Auftritt zur Queen Musik.
Es folgte der Musikverein Fützen mit einer Parodie auf Deutschland sucht das Supertalent. Während einzelne Auftritte bei der Jury durch fielen, so bekam “Dieter Bohlen” bei den YMCA beinahe “Augenkrebs” und auch der Tierstimmenimmitator konnte nicht überzeugen, so begeisterten andere Gruppen wie die “Schüle Sisters” oder Tina vom Bohlweg.
Noch vor der Pause zeigten die Baufachleute der Eggäsli einen Ausblick auf die künftige Grossbaustelle für den “Randenbasistunnel” welcher von Grimmelshofen bis zum Nordwerk-Blumberg führen wird und alle Probleme mit den verschiedenen Ortsumfahrungen lösen wird. So lange in Stuttgart nicht gebaut wird, können die Baumaschinen problemlos den Randenbasistunnel fertigstellen. Nach der Demonstration ihrer Fähigkeiten auf der Baustelle zweifelte aber der Moderator daran ob bei der Arbeitsgeschwindigkeit eine Fertigstellung noch in diesem Jahrhundert möglich sein wird.
In der Pause übernahm der Röhr-Tal-Zug aus Hondingen die Bühne und unterhielt den Saal mit bester Musik.
Nach der Pause wurde zuerst der Narrenbaum verlost, welche dieses Jahr an Hermann Keller ging.
Weiter ging es mit den “Blues Brothers” der Ranzengarde Fützen. Diese weckten mit Ihrem Auftritt das Interesse für den zweien grossen Act der Fasnet, den Männertanzwettbewerb vom Montag. Die Herren nutzen den Auftritt für eine weiter Ehrung an diesem Abend, sie bedankten sich bei Ihrer Trainerin Kathrin mit einem Blumenstrauss.
Dass das Englische immer mehr in unserer Sprache einzieht wurde von den Eggäsli zuerst in einem Sketch und anschliessend mit dem Lied “Denglish” aufgezeigt.
Wie die Zukunft in einem Altersheim aussehen wird, wenn die Sparmassnahmen alle umgesetzt wurden, zeigten die Landfrauen. Unter dem Kommando von Gisela mussten sich die Damen an andere Zustände gewöhnen wie man sie sich wünschen würde.
Als Abschluss des Programmabends zogen die Eggäsli aus Ihrem Ballon, der über Fützen hinweg fuhr, eine Bilanz des letzten Jahres und der diversen Vorkommnisse im Ort. So musste einerseits ein unschuldiger Kuchen dran glauben und wurde eine Garage in den Golf von Mexiko verwandelt.
Mit der Musik des Duos Forever wurde noch lange in die Nacht hinein getanzt.
Bilder vom Programmabend Nach oben
Schmutziger Dunnstig 03.03.2011
Der Sektempfang zum Auftakt der diesjährigen Fasnet fand wie immer beim Narrenvater statt. Der Unterschied in diesem Jahr war dass die Eggäsli nach dem erklimmen des Homberges nach Links anstatt nach Rechts abbiegen mussten. Einhelliger Tenor war sinngemäss: “Jetzt haben wir einen neuen Narrenvater und müssen immer noch den Homberg hoch!” Der Aufstieg tat der guten Laune keinen Abbruch, zumal die Fasnet 2011 bei schönstem Wetter starten konnte.
Vom Narrenvater ging es als erste Amtshandlung ins Rathaus zum Ortsvorsteher um diesen abzusetzen. In seiner Ansprache wandte sich Ewald wie gewohnt zuerst an Mani, jetzt unser Vorstand, und erst nach Aufklärung durch die anwesenden Eggäsli an den Narrenvater Stefan den Ersten. Als auch die Schüler befreit waren, leisteten die Eggäsli der Einladung des Ortsvorstehers folge und zogen durchs Ort in den Mühläckerweg zum Haus von Ewald und Annemarie. Auf deren Balkon wurde auf die neue Saison angestossen.
War die Delegation letztes Jahr noch recht klein die unseren Zunftrat Horst besuchten, war dieses Jahr die gute Stube von Horst fast voll. Sollte sich der Geheimtipp weiter herumsprechen muss er wohl bald anbauen.
Waren bei der Metzgerei Gut noch recht viele Eggäsli beisammen, trennten sich die Wege. Die Einen gingen die Singenerstrasse hoch zum Beck, die anderen die Strasse hinunter zum Wilfried.
Das Mittagessen wurde im Galli eingenommen, wo sich alle Eggäsli wieder versammelten. Auch wenn es einige nicht glauben wollten, das Narrenbauteam brachte den Baum in Rekordzeit vom Hohwald bis ins Dorf hinunter vor die Halle, wo er auch gleich geschmückt wurde. Von der Musik angeführt wurde der Baum bis zum Rathaus gebracht und dort auf die richtige Länge gebracht. Die Feuerwehr stellte den Baum fachmännisch mit reiner Muskelkraft an seinen Platz, nachdem der neue Narrenvater den Butzli festgemacht hatte. Dieser wurde nach Meinung der “alten Hasen” zuerst zu wenig fest am Baum festgemacht vom Narrenvater, so dass dieser noch zusätzliche Nägel einschlagen musste.
Als der Baum stand wurde im Vereinsheim der Landfrauen die neue Kaffeestube eröffnet, welche als Ersatz für das Restaurant Bahnhof, das dieses Jahr geschlossen blieb, eröffnet wurde. Gleich daneben gab es im “Stamper” das Programm für die jüngere Generation.
Am Abend wurde pünktlich an der Halle der Hemdglonker Umzug gestartet. Dieser führte auf der altbewährten Route durch das Dorf um an der Halle wieder zu enden. In der Halle fand der Hemdglonker Ball statt. Musikalisch umrahmt von den Randenmusikanten zeigten die jungen Eggäsli ihr Talent auf der Bühne mit diversen Sektchen. In der Pause traten die Powergirls mit ihrem Thema “Schlümpfe” als ein erstes High Light auf. Nach den Sketchen unterhielten die Randenmusikanten noch lange das anwesende Publikum mit Ihrer Musik.
Bilder vom Schmutzigen Dunnstig Nach oben
Narrentreffen in Schwerzen 27.02.2011
Machte es in Fützen noch den Eindruck als das Petrus ein einsehen mit den Fützener Narren habe, es hatte aufgehört zu Regnen, zeigte sich auf der Fahrt mit dem Linienbus nach Schwerzen dass dem nicht so war. Bei teilweise strömenden Regen ging es nach Schwerzen und dort sogleich in die Zelte und Bars, oder einfach überall hin wo es ein Dach über dem Kopf gab. Vor allem die Zunfträte mit ihren Schirmen erfreuten sich einer deutlich gesteigerten Beliebtheit, konnte so manches Eggäsli dort Unterschlupf finden.
Der Stimmung tat das Wetter jedoch keinen Abbruch, war doch der Umzug in Schwerzen wieder von vielen Zuschauern besucht und die Laune war bestens. Nach dem Umzug ging es dann wieder zurück auf die Strassenfasnacht und in die verschiedenen Bars.
Pünktlich zur Rückfahrt sammelten sich die Eggäsli wieder an der Bushaltestelle in Horheim. Auch dieses Jahr wurde das beliebte Spiel “Auf welcher Seite der Strasse hält der Bau.” gespielt. Gewonnen habe die, die auf der richtigen Seite standen.
Zurück in Fützen wurde dieser Umzug im Galli beschlossen.
Bilder von Schwerzen Nach oben
Narrenbaumfällen 26.02.2011
Als fester Punkt am Samstag vor der Fasnet treffen sich ein paar Eggäsli Männer zum Fällen des Narrenbaumes. Dieses Jahr ging es in den Hohwald, wo schon nach recht kurzer Zeit ein geeigneter Baum gefunden und fachgerecht gefällt wurde. Es soll selten vorgekommen sein dass schon beim ersten Anlauf ein Baum ohne den Dolden abzubrechen umgelegt werden konnte. Den Baum auf den Weg zu bringen machte dann schon mehr Arbeit. Aber erst einmal auf dem Weg angekommen machte der Baum richtige Probleme, deren Lösung immerhin zwei Bier Längen in Anspruch nahm. Es musste die Frage geklärt werden wo der Baum abgestellt werden kann bis zur Fasnet.
Während der gleichen Zeit wurde in der Werkstatt vom Vorstand mit Hochdruck an der neuen Kulissen Rückwand gearbeitet. Auch diese Arbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden, denn nachdem die “Baumfäller” im Galli sich aufzuwärmen begannen, stiessen noch einige “Kulissenbauer” dazu. Beide Ereignisse wurden ausgiebig begossen.
Bilder vom Narrenbaum fällen Nach oben
Narrentreffen in Mundelfingen 20.02.2011
Nachdem die Eggäsli die ersten Umzüge bei schönstem Wetter geniessen durften, wurden sie dieses Mal beim Umzug in Mundelfingen auf Ihre Wetterfestigkeit geprüft. Trotz nasskaltem Schnee-Regen trafen sich die Eggäsli mit dem Musikverein und der Garde kurz vor Mittag am Rathaus um nach Mundelfingen zu fahren. Dort angekommen waren die Autofahrer froh so frühzeitig auf dem Parkplatz zu sein, so konnten die Fahrzeuge noch auf den “Hartplätzen” abgestellt werden und mussten nicht in der angebotenen Wiese parkiert werden. Das war dann vor allem bei der Rückfahrt ein grosser Vorteil,
Um dem Wetter zu entfliehen, sah man die Eggäsli alsbald in den diversen Zelten und Halle verteilt. Es dauerte nicht lange und man begab sich zur Aufstellung um dann den Wetter trotzend den Umzug zu starten. Die Garde das Sportvereines führte die grosse Delegation aus Fützen an, gefolgt vom Musikverein. Danach waren die Eggäsli an der Reihe und zum Schluss ging der Zunftrat.
Nach dem Umzug ging es wieder zurück in die Zelte und Hallen, die auf einzelne Zunfträte und Eggäsli eine so grosse Anziehungskraft entwickelten, dass sie erst zu vorgerückter Stunde wieder den Weg nach draussen fanden.
Der Abschluss war auch dieses Mal wieder im Galli.
Bilder von Mundelfingen Nach oben
Narrentreffen in Ulm 06.02.2011
Damit den Eggäsli die Zeit bis zur späten Fasnent nicht allzu lange wurde, machten sie sich auf den Weg nach Ulm um dort am Umzug teilzunehmen. Bei schönstem Wetter fuhr der Bus über Tuttlingen durch das weitere Hinterland nach Ulm. Schon während der Hinfahrt wurden die Biervorräte des Busfahrers ordentlich beansprucht. Dies jedoch nicht von allen, den einzelne Zunfträte, wie auch Eggäsli, hatten wohl am Abend zuvor zu lange an der Bar verbracht und begnügten sich mit Wasser.
Glücklich in Ulm angekommen ging es als Startnummer 38 von gesamthaft 140 Gruppen auf den Weg durch Ulm, der am Münster endete. Von dort schwärmten die Eggäsli aus um sich dieses Mal alle pünktlich zur Rückfahrt am Bus einzufinden. Mit vereinten Kräften wurden die letzen Biervorräte beseitigt.
Auf der Rückfahrt ergriff unser Narrenvater, de Bueli, die Gelegenheit und zeichnete Kathrin Gleichauf mit dem grossen Eggäsli Orden für ihre 5 Jahre Mitgliedschaft aus.
Der Abschluss fand dieses Mal im Galli statt.
Bilder von Ulm Nach oben.
Ranzengarde in Bachheim gefeiert! 05.02.2011
Auf Einladung der Löffel-Guggis aus Löffingen trat die Ranzengarde in Bachheim zum ersten Mal mit dem neuen Programm “Blues Brothers” auf. Da der grösste Teil des mit dem Veranstalter ausgemachten Obulus (zwei Kästen Bier) schon vor dem Auftritt verzehrt wurde, waren auch die nervöseren der Zunfträte gelassen als es auf die Bühne ging. Das viele Training hatte sich gelohnt, die Ranzengarde Fützen legte einen fulminanten Auftritt aufs Parkett. Bis lange nach dem Schlussapplaus wurde der Erfolg an der Bar gefeiert.
Bilder von Bachheim Nach oben.
Kappenabend in Eberfingen 20.01.2011
Schon ein Wochenende nach dem ersten Umzug ging es nach Eberfingen an den Kappenabend der Waldlütle. Als sich die ersten Eggäsli am Vereinsheim einfanden, wurde festgestellt dass alle zu Fuss gekommen waren. So musste kurzfristig ein Taxidienst nach Eberfingen organisiert werden, was glücklicherweise auch gelang.
So stand einem tollen Abend in Eberfingen nichts mehr im Wege.
Die Ueberlieferung sagt, dass dieses mal einzelne Zunfträte es nicht einmal bis in den Saal hinein schafften, sie seien direkt an der Bar hängen geblieben.
Nach oben.
Tiermaskentreffen Wiesensteig 2011 16.01.2011
Der erste Einsatz im neuen Jahr führte die Eggäsli nach Wiesensteig zum Tiermaskentreffen. Auf dem Weg zur Autobahn wurden noch da und dort Zunfträte und Eggäsli aufgesammelt, so dass die Fahrt nach Wiesensteig unter die Räder genommen werden konnte.
In Wiesensteig selber ging es nach der Ankunft zuerst ins Barzelt um den Hunger und vor allem Durst zu stillen. Da wir schon auf Platz 10 am Umzug eingeteilt waren musste wir bei Zeiten am Aufstellungsort sein. Für die einen oder anderen ein eher seltenes Erlebnis, so früh an der Aufstellung zu sein.
Nach dem Umzug schwärmten die Eggäsli wieder im Ort aus und besuchten die Strassenfasnet. Als es gegen Abend Zeit zur Rückfahrt wurde, fanden einige Nachzügler nur mit Glück noch zum Bus zurück.
Der Ausklang des ersten Umzuges in diesem Jahr fand im Restaurant Bahnhof statt.
Bilder von Wiesensteig Nach oben.
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